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„30 Jahre Kindergarten Flammersfeld Rückblick“

 

Initiator für den Bau eines Kindergartens in Flammersfeld waren die Ortsgemeinde und Gemeinden des früheren Kirchspiels.

Seit Ende der 60er / Anfang der 70er Jahre wurden entsprechende Pläne diskutiert.

Eine konkrete Rechtsgrundlage fanden die Bemühungen in dem Erlass des Kindergartengesetzes vom 15.07.1970.

Nachdem das Grundstück der früheren Schule von der Ev. Kirchengemeinde erworben werden konnte, wurde im Dezember 1974 der Auftrag für die Planung vergeben.

Nach der entsprechenden Planung wurde der Antrag auf Landeszuweisung für einen dreigruppigen Kindergarten gestellt.

Nach Prüfung der finanziellen Leistungsfähigkeit der beteiligten Gemeinden wurde der Antrag negativ beschieden, da viele Haushalte nicht ausgeglichen waren. Bürgermeister Karl Becker bemühte sich dann in Gesprächen mit der Kreisverwaltung und Bezirksregierung, den Bau doch noch zu ermöglichen.

 

Zwischenzeitlich (im Dezember 1975) stimmte der Verbandsgemeinderat einem Antrag der beteiligten Gemeinden auf Übernahme der Trägerschaft auf die Verbandsgemeinde zu, die nunmehr bei den weiteren Anträgen als Bauherr auftrat.

Nach erfolgter Umplanung und hiermit verbundener Reduzierung von drei auf zwei Gruppen konnte nach erfolgter Mittelbewilligung im August 1977 der erste Spatenstich erfolgen. Bereits nach drei Monaten wurde Richtfest gefeiert. Der Bauzeitplan konnte eingehalten werden, so dass Anfang September 1978 der Betrieb aufgenommen werden konnte.

31.08.1978 - Tag der offenen Tür und am 01.09. Aufnahme des Kindergartenbetriebes.

Die offizielle Einweihung fand am 09.02.1979 durch die Schlüsselübergabe statt.

Die Räumlichkeiten beinhalteten damals 2 Gruppenräume, einen gemeinsamen Nebenraum und eine Mehrzweckhalle mit Abstellraum, sowie Waschraum, Büro, Personalraum und Küche.

Die  beiden Gruppen besuchten 58 Kinder und wurden von 2 Erzieherinnen betreut.

Ab Sommer 1979  betreuten 3 Erzieherinnen und eine Praktikantin im Vorpraktikum die Kinder in den beiden Gruppen.

 

1983  wurde eine dritte „Notgruppe“ in der Mehrzweckhalle eingerichtet, da die Anfrage nach Kindergartenplätzen weiter angestiegen war und eine höhere Überbelegung nicht möglich war.

 

1991 wurde im August eine weitere „Notgruppe“ mit 15 Kindergartenplätzen in den

Räumen des ev. Gemeindehauses eröffnet

Bei weiter steigenden Kinderzahlen war abzusehen, dass die beiden bestehenden Notgruppen nicht ausreichen würden und auch aus pädagogischer Sicht (räumliche Trennung, sehr beengte räumliche Möglichkeiten, keine Möglichkeiten der Bewegungserziehung) war die Arbeit mit 2 Notgruppen  nicht mehr vertretbar.

 

1991 entschied sich der Träger, aufgrund der vorgenannten Argumenten, zu einem

Umbau des Kindergartens und damit verbunden zu einer Erweiterung auf zunächst

5 Gruppen mit der Veränderung des Regelkindergartens in eine Kindertagesstätte.

 

1992 im Sommer  startete der Umbau mit dem Umzug der drei Gruppen in ihre „Notunterkünfte“.

Von August 1992 bis April 1994 waren die Gruppen in folgenden Notunterkünften  untergebracht:

Ein Gruppenraum im ev. Gemeindehaus, ein Gruppenraum im Feuerwehrhaus,

ein Gruppenraum im Bürgerhaus obere Etage und ein Gruppenraum  und das Büro

befanden sich im Restaurantraum des ehemaligen Hotels „Duhr“.

 

Nach dieser 2-jährigen Umbauphase musste sich unser Kindergarten völlig neu konzipieren –

aus dem ehemaligen 2-gruppigen Kindergarten wurde  eine

6-gruppige Kindertagesstätte mit Ganztags- und Hortbetreuung für  150 Kinder

im Alter von 3 bis 14 Jahren.

Es wurden 24 Ganztagsplätze und 15 Hortplätze angeboten.

 

2007   Veränderung der Konzeption, indem wir dem gesetzlichen Anspruch zur Aufnahme von 2-jährigen Kindern gerecht werden mussten.

Einrichtung einer „kleinen altersgemischten Gruppe“  -

15 Kinder  davon 7 Kinder unter 3 Jahren konnten dann unsere Einrichtung besuchen.

 

Aufstockung der Ganztagesplätze auf 44 Plätze.

 

2009 zeigte sich, dass die 7 Plätze für 2-Jährige nicht ausreichten.

Da das Team der Einrichtung aus pädagogischen Gründen die Aufnahme von 2-Jährigen in einer Gruppe mit 25 Kindern und altersgemischt von 2-6 Jahren ablehnte, wurde über

Möglichkeiten der Veränderung bzw. Erweiterung nachgedacht.

 

Die Veränderungen gestalteten sich folgendermaßen:

 

2010  Es können keine Hortkinder mehr in unserer Einrichtung betreut werden.

 

2011 im August wurde auch die zweite Gruppe im Parterre unserer Einrichtung in

           eine Gruppe mit kleiner Altersmischung umgewandelt.

 

Zur gleichen Zeit wurden unsere Ganztagsplätze auf 69 Kinder aufgestockt.

 

2011   Einrichtung zweier „Notgruppen“

Eine Gruppe mit 20 Kindern im Alter von 5-6 Jahren befand sich in einem Klassenraum der Grundschule Flammersfeld.

Eine Krippengruppe mit 10 Kindern im Alter von 2-3 Jahren befand sich in einem Wohnhaus gegenüber unserer Kindertagesstätte.

Diese beiden Notgruppen blieben bestehen, bis der neugeplante Kindergarten der

            Verbandsgemeinde Flammersfeld im Nachbarort Rott fertiggestellt wurde

 

2014  im Januar wurde unsere Einrichtung wieder 6-gruppig mit 127 Plätzen.